Kyoto – Wer bin ich?

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🕵️ Bist du eine eher unbekannte Person?

⭐ Bist du weltweit berühmt?

🕵️ Kaum jemand kennt mich, und auch heute weiß man über mein Privatleben sehr wenig – aber meine Arbeit hat bis heute einen großen Einfluss auf das Leben der gesamten Menschheit.

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🔍 Kann man deinen Namen überhaupt herausfinden?

🙈 Bleibst du anonym und ich kann das Spiel nicht gewinnen?

🔍 Mein Name ist nicht besonders bekannt. Ich stand nie im Rampenlicht – das war auch nicht meine Aufgabe. Aber wenn du bereit bist, dir meine Perspektive anzuhören, verrate ich dir ab und zu einen Buchstaben meines Namens. Fairness gehört schließlich zu jeder Verhandlung.

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🧪 Arbeitest du im Labor?

🏛 Arbeitest du in der Politik?

🏛 ich bewegte mich im politischen Umfeld. P wie Perspektive. Ich stellte andere Fragen als meine Gegner: Was passiert wirtschaftlich, wenn wir uns irren?

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🇩🇪 Warst du deutscher Politiker?

🇺🇸 Kamst du aus den USA?

ich war ein amerikanischer Vertreter für Politik. A wie Auftrag. Ich vertrat Interessen. Das ist keine Schande — so funktioniert Politik.

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🌍 Warst du bei internationalen Verhandlungen präsent?

🏭 Hast du selbst auch ein Industrieunternehmen geleitet?

🌍 ich war regelmäßig bei globalen Klimakonferenzen anwesend.

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🌱 Bist du ein Klimaforscher?

⚖️ Bist du Jurist?

⚖️ ich bin Jurist und war als Lobbyist in internationalen Verhandlungen aktiv.

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❓ Hast du als Jurist wissenschaftliche Aussagen hinterfragt?

📊 Konntest du selbst Klimamodelle berechnen und wolltest du Aussagen hinterfragen?

❓ ich stellte wissenschaftliche Formulierungen infrage und forderte präzisere Belege. Mein Ziel war nicht Sieg – sondern Einfluss.

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🌍 Hast du dich für eine faire Energiewirtschaft eingesetzt?

🛢 Hast du Interessen der Ölindustrie vertreten?

🛢 Nun Politik funktioniert nun einmal über Interessen und ich vertrat Akteure aus dem Bereich fossiler Energien. L wie Lobby. Dieses Wort klingt negativ. Für mich bedeutete es: jemand sorgt dafür, dass eine Seite gehört wird.

Wie würdest du entscheiden?

🌍 Sofort strenge Klimaziele beschließen

⚖️ Beides gleichzeitig berücksichtigen

💼 Erst wirtschaftliche Folgen prüfen

⚖️ Das habe ich mir gedacht. Genau dieses Spannungsfeld bestimmte meine Arbeit. Es ging nie nur um Klima oder nur um Wirtschaft — sondern darum, wer die Risiken tragen muss. Meine Aufgabe war es, sicherzustellen, dass diese Frage nicht übergangen wird.

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💼 Wurdest du für deine Arbeit für die Öl-Industrie sehr gut bezahlt?

🤝 Hast du gegen dein Gewissen gearbeitet und viel Geld bekommen?

💼 Ich wurde für meine Tätigkeit sehr gut entlohnt – aber ich handelte nicht nur wegen des Geldes, sondern auch aus Überzeugung. Schließlich war meine Aufgabe nicht, Gefühle zu bewerten, sondern Konsequenzen. Ich stellte mir eine andere Frage als die meisten: Was passiert mit Millionen Arbeitsplätzen, wenn wir uns irren?

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💰 Waren deine politischen Gegner oft weniger gut bezahlt als du?

⚖️ Verdienten sie alle ähnlich viel wie du?

💰 Ich sah mich als Gegenstimme, nicht als Gegner. Trotzdem verdienen Politiker oder Wissenschaftler im Staatsdienst deutlich weniger als ich. Dafür stand die öffentliche Meinung häufig eher auf ihrer Seite.

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📉 Wolltest du schnelle und klare Entscheidungen?

⏳ Hast du Verhandlungen eher verlangsamt?

⏳ Zeit kann in Verhandlungen genauso wertvoll sein wie Zustimmung. Daher warnte ich davor, übereilte Beschlüsse zu fassen, die große wirtschaftliche Folgen haben könnten. Am Ende entscheiden aber Regierungen, nicht Berater.

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📜 Ging es dir stark um Vertragsdetails?

🎤 Ging es dir um das Wohl der Bevölkerung im allgemeinen?

📜 Zunächst erstmal jemand musste die wirtschaftliche Seite juristisch vertreten und dann können selbst einzelne Wörter und Kommas für mich und meine Auftraggeber entscheidend sein. D wie Details. Große politische Entscheidungen werden selten in Reden entschieden — sondern in Formulierungen, Fußnoten und Kommas.

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🧩 Sind Verfahrensregeln dir besonders wichtig?

📢 Hast du in Verhandlungen mit Argumenten überzeugt?

🧩 ich war bekannt dafür, Regeln, Formulierungen und Abläufe sehr genau zu nutzen. Für mich waren auch Kommas politisch relevant. Oft lag die eigentliche Macht in den Fußnoten.

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🧩 Du nutzt also Verfahrensregeln strategisch aus?

🎤 Beschreiben dich deine Gegner als konstruktiven Verhandlungspartner?

🧩 Ich kannte jede Regel, jedes Komma. In Verhandlungen liegt Macht oft nicht in Reden — sondern in Fußnoten.

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🚬 Wurden ähnliche Strategien schon früher in einer anderen Industrie genutzt?

🆕 Hast du diese Strategie neu erfunden?

🚬 ähnliche Muster wurden bereits von der Tabakindustrie eingesetzt.

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🧠 Hast du deine Strategie direkt von der Tabakindustrie gelernt?

📖 Gehören diese Strategien zu dem Handwerkszeug eines Juristen?

📖 Meine Strategien entstanden auch aus juristischer Praxis und gemeinsamen Beraternetzwerken. Wir fragen immer gerne: ist die Wissenschaft wirklich schon eindeutig? Man darf wirtschaftliche Risiken schließlich nicht einfach ignorieren.

Wie würdest du entscheiden?

🌍 Allgemeinwohl über Interessen stellen und fair bleiben.

🤝 Auftraggeber vertreten

🏛 Staatliche Regeln festlegen lassen

💼 Interessen verschwinden nun einmal nicht, nur weil man sie ignoriert. Sie suchen sich dann andere Wege. Ich machte sie sichtbar.

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🔬 Stellst du einzelne Wissenschaftler infrage?

🤝 Unterstützt du öffentlich alle Forscher?

🔬 ich kritisierte strategisch einzelne Studien oder Personen, um Zweifel zu erzeugen. So funktionieren manchmal Verhandlungen und andere hätten an meiner Stelle ähnlich gehandelt. Wenn wissenschaftliche Aussagen ganze Industrien bedrohen, werden sie automatisch politisch. Dann reicht ein Zweifel, um Milliardenentscheidungen zu verzögern.

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🔬 Wurden darüber hinaus einzelne Klimaforscher öffentlich angegriffen, um Zweifel zu säen?

🤝 Wurde lediglich versucht Druck auf Institutionen auszuüben?

🔬 Ja. Persönliche Angriffe auf Wissenschaftler sollten Vertrauen in ihre Ergebnisse untergraben. Im Fall von Ben Santer war es so, dass er an einem wichtigen Klimabericht mitgeschrieben hat, der den menschlichen Einfluss auf das Klima deutlich stärker formulierte, als es manchen meiner Auftraggeber passte. Für meine Klienten war das problematisch, weil strengere Klimapolitik ihre Geschäfte gefährden konnte.Deshalb haben wir seine Aussagen im Bericht öffentlich infrage gestellt.“

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📜 Unterstützten Wissenschaftler öffentlich die angegriffenen Forscher?

🔇 Blieb die Fachwelt still als man versuchte einen wichtigen Wissenschaftler fertig zu machen?

📜 40 berühmte Wissenschaftler schlossen sich zusammen und erklärten in einem öffentlichen Brief, dass die Vorwürfe von gefälschter Protokolle und Daten gegen Ben Santer nicht stimmten und politisch motiviert waren. Das war überraschend für uns. Ich hätte geglaubt die Angst um ihre Existenz würde sie brechen. Aber in dieser Woche passierte etwas anderes: Sie hielten zusammen.

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⚠️ Hatte Ben Santer nach den Verleumdungen ernsthafte Sorgen um seine Sicherheit und die seiner Familie?

Warst du persönlich verantwortlich für eine Hetzkampange gegen Ben Santer?

⚠️ Sorgen und Risiken gibt es auf beiden Seiten aber es stimmt, dass Drohungen und Einschüchterungen zu einer großen Belastung für ihn und seine Familie führten. Für mich stellt sich aber auch die Frage, ob man wirtschaftlichen Folgen einfach aus wissenschaftlicher Genauigkeit riskieren durfte?

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🔬 War Ben Santer der einzige Klimaforscher, den die Öl-Industrie persönlich schaden wollte?

📊 Hat es weitere Versuche gegeben Wissenschaftler politisch-persönlich an zugreifen?

🔬 Später wurden auch andere Klimaforscher wegen Temperaturrekonstruktionen stark angegriffen.

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🛡 War die wissenschaftliche Gemeinschaft später besser vorbereitet auf solche Mobbing-Angriffe?

⚠️ Sind Wissenschaftler noch immer politischem Mobbing schutzlos ausgeliefert?

🛡 Nach den sogenannten „Climategate“-Vorwürfen gegen Michael Mann führten die US-National Science Foundation schnell eine offizielle Untersuchungen durch, die ihn von allen Vorwürfen entlastete. Danach hat er wegen Verleumdung geklagt und erhielt dabei 1.000.000 $ Schadensersatz. Zu meiner Zeit wäre das nicht vorstellbar gewesen.

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💥 Hast du damals mit deinen Taktiken die Konferenzen immer vollständig zum Scheitern gebracht?

📜 Wurde manchmal am Ende trotzdem ein Abkommen beschlossen?

📜 trotz aller Verzögerungen wurde beispielsweise das Kyoto-Protokoll am Ende angenommen. Manche Entwicklungen lassen sich nicht dauerhaft aufhalten, aber immerhin verzögern.

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📜 Wurde erstmals in Kyoto ein verbindliches Klimaziel beschlossen?

📢 War es erstmals eine unverbindliche Absichtserklärung?

📜 Mit dem Kyoto-Protokoll wurden erstmals rechtlich bindende Emissionsziele für Industrieländer festgelegt – genau das wollte ich verhindern.

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⚖️ Entstand damit ein Präzedenzfall für internationale Verantwortung?

🏁 Wurde jede Verantwortung national geregelt?

⚖️ Rückblickend war Kyoto ein Wendepunkt. Kyoto etablierte das Prinzip, dass Staaten gemeinsam Verantwortung für globale Emissionen tragen – ein Signal gegen reines Eigeninteresse.

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⚖️ Konntest du in Kyoto nur verzögern, aber nicht allein entscheiden?

👑 Hattest du nahezu vollständige Kontrolle über die wichtigsten Staaten?

⚖️ E wie Einfluss. Macht bedeutet nicht, Entscheidungen zu treffen — sondern zu beeinflussen, wie sie entstehen. Ich konnte Prozesse nur beeinflussen – aber nicht den politischen Mehrheitswillen kontrollieren. Ich merkte, dass sich das Kräfteverhältnis verschob.

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🏝 Erzeugten bedrohte Inselstaaten moralischen Druck?

🏖 Spielten kleine Staaten keine Rolle?

🏝 Für die Allianz der kleinen Inselstaaten (AOSIS) ging es um ihre Existenz – das erhöhte den Druck auf alle Beteiligten.

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🧑‍⚖️ Gab es starke Verhandlungsführer auf der Gegenseite?

😴 Waren die anderen schlecht auf deine Strategien vorbereitet?

🧑‍⚖️ Erfahrene Politiker wie John Prescott hielten die Gespräche am Laufen, obwohl ich immer wieder versuchte, die Verhandlungen zu bremsen und Zeit zu gewinnen. Je länger alles dauerte, desto größer war die Chance, dass das Abkommen scheitert – genau darauf habe ich gesetzt. Aber viele Delegierte wollten am Ende unbedingt ein Ergebnis erreichen und konnten ein Scheitern nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren. Dieser politische Druck war stärker als meine Zermürbungsstrategie. Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass sie trotzdem durchhalten.

Wie würdest du entscheiden?

🤝 Kompromiss suchen, auch wenn müde

🛑 Ohne gutes Ergebnis abbrechen

⏸ Pause machen und später weiter mitverhandeln – auch wenn die Gefahr besteht, dass man etwas verpassen würde

🕰 Zeit verändert Entscheidungen. Müdigkeit, Druck und Verantwortung wirken auf Menschen. Das ist kein Trick — das ist menschliche Realität. In Verhandlungen spielt Zeit immer eine Rolle.

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🛌 Bei einer so wichtigen Konferenz konnten sich doch alle Delegierten bei einer Verlängerung gut erholen?

⏳ Bedeutete jeder zusätzliche Verhandlungstag auch Stress für die Delegierten?

⏳ Wir hatten die Konferenz weit über die geplante Zeit hinaus verzögert. Viele Delegierte hatten nur die Kleidung dabei, mit der sie angereist waren, Flüge mussten umgebucht werden, Familien warteten zu Hause, Dolmetscher mussten sich um eine Nachbetreuung für ihre Kinder kümmern. Manche schliefen auf Stühlen oder Teppichen, lebten von kaltem Kaffee und Snacks. Jeder zusätzliche Tag bedeutete Stress, Kosten und Erschöpfung. N wie Nachtschichten. Lange Verhandlungen zermürben Menschen. Müdigkeit verändert Entscheidungen — das ist kein Geheimnis, sondern Realität. Genau deshalb wird Zeit in Verhandlungen zu einem Machtfaktor: Wer müde ist und nach Hause will, ist eher bereit aufzugeben. Aber leider nicht in Kyoto, sie waren sich einfach zu sicher, was getan werden musste.

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🔬 Lag das auch daran, dass die wissenschaftliche Lage politisch kaum noch ignorierbar war?

📉 Gab es damals zu wenig wissenschaftliche Hinweise?

🔬 Aus meiner Sicht machte der wissenschaftliche Konsens es mir zunehmend schwerer, das Problem grundsätzlich zu leugnen. Manchmal fragte ich mich selbst, ob wir vielleicht nur Zeit kauften, aber kein Problem lösten. Vielleicht hatten die Deligierten das gespürt.

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⏰ Also spielte neben Erschöpfung und Zeitdruck auch Vertrauen in die Wissenschaft am Ende eine Rolle?

🧊 Gab es damals noch Zweifel an der Notwendigkeit einer CO2-Reduktion?

⏰ Nach Tagen mit kaum Schlaf lagen manche Delegierte erschöpft auf Stühlen oder Teppichen, Kaffee und Essen waren längst knapp geworden, und selbst die Dolmetscher gaben irgendwann auf. Auch ich hatte die Verhandlungen bis an die Grenze ausgedehnt, doch am Ende spürten alle: Jetzt musste eine Entscheidung fallen. Erschöpfung, Zeitdruck und der Wunsch, nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren, trieben sie schließlich zu einem Klimaschutz-Ergebnis.

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